Ist Schamanismus wissenschaftlich belegt?

 

Was bewiesen werden kann – und was nicht

Schamanismus als kulturelles, historisches und soziales Phänomen ist wissenschaftlich recht gut dokumentiert. Auch die Pflanzenheilkunde hat von schamanischem Wissen sehr profitiert. Aus dieser sind viele heutige allopathische Medikamente entstanden. Den materiellen Bereich des Schamanismus und dessen Auswirkungen, kann man einfach alltäglich beobachten. Aber bei allem, was das Materielle überschreitet und wirkt, kann der einzige Beweis nur die eigene subjektive Erfahrung sein.

Wenn jemand fragt, ob schamanische Erfahrungen wissenschaftlich belegt sind, steckt in dieser Frage bereits eine Annahme, die das Problem ist. Die Frage setzt voraus, dass das Newtonsche Wissenschaftsparadigma das richtige Werkzeug ist, um fortgeschrittene spirituelle Bewusstseinszustände und deren Auswirkungen zu messen. Aber genau das ist es nicht.

Das Newtonsche Paradigma hat seine eigenen Regeln. Es erfasst materielle Phänomene, biochemische Prozesse, physikalische Reaktionen und alles muss, unabhängig vom wem, reproduzierbar sein.

Phänomene, die darüber hinausragen, liegen außerhalb seiner Reichweite. Nicht weil es nicht existiert, sondern weil ein entsprechendes Messinstrument dafür (noch) nicht vorhanden ist.

Schamanische Erfahrungen, fortgeschrittene spirituelle Bewusstseinszustände und Wahrnehmungsfähigkeiten existieren jenseits von linearer Ursache und Wirkung. Sie finden in einem transzendenten Bereich statt, der nicht in der materiellen Welt direkt messbar ist. Was sich dort genau abspielt, lässt sich mit reiner Logik, objektiver Beobachtung oder Messdaten nicht erfassen. Nur ansatzweise durch indirekte Auswirkungen auf das Alltägliche. Was aber genau der Schamane erlebt, bleibt davon unentdeckt, bis er davon berichtet.

Die Auswirkungen auf das alltägliche Leben jedoch kann man sehr wohl beobachten und erfahren.

Das Messbarkeitsparadoxon

Hier liegt der Kern des Problems. Die Wissenschaft sucht Mechanismen in der physikalischen Welt, in biochemischen Prozessen, in der materiellen Realität. Dort werden Theorien entwickelt, Studien durchgeführt und Untersuchungen angestellt. Beim Schamanismus befinden wir uns aber in einem Bereich, der größtenteils außerhalb dieser materiellen Logik und Vorgehensweise operiert.

Damit die Wissenschaft schamanische Phänomene so untersuchen könnte, wie sie es normalerweise macht, müsste sie ihr eigenes Paradigma verlassen. Sie müsste in der nichtmateriellen Welt nach Mechanismen suchen. Aber das kann sie nicht, weil sie sich damit selbst widersprechen würde.

Der Grund dafür ist offensichtlich: Diese transzendenten Bewusstseinsebenen sind reine subjektive Erfahrung, keine objektive Beobachtung. Dort ist ein objektives Beobachten, wie ein anderer subjektive Erfahrungen macht, nicht möglich, weil der Beobachter das Ergebnis beeinflusst und im Grunde seine eigene subjektive Erfahrung macht.

Du steuerst deine Realität dort sehr direkt mit dem, was du erwartest, was du hineinprojizierst und auch damit, wie sehr du dich öffnest und hingibst, dein Ego aufgibst. Der Bewusstseinszustand bestimmt, was du in der Umgebung wahrnehmen kannst.
Das ist vergleichbar mit dem, was in der Quantenphysik bereits herausgefunden wurde: Der Beobachter beeinflusst das Ergebnis.

Das bedeutet nicht, dass Schamanismus unwissenschaftlich ist. Es bedeutet, dass die Wissenschaft strukturell (noch) blind für das ist, was dort größtenteils geschieht.

Erfahrung als Evidenz

Jetzt wird es interessant. Wenn du schamanische Fähigkeiten trainierst, trainierst du die Fähigkeit, in subjektive Erfahrung zu gehen. Das kann jeder lernen. Was du dort dann subjektiv erfährst, ist in der Essenz für alle dasselbe. Aber wie das, was dort gewirkt wird, auf den Alltag einwirkt, diese Mechanismen übersteigen das Erklärbare im newtonschen Rahmen.

Hier müssen wir zwei Dinge unterscheiden, die oft in einen Topf geworfen werden.

Das eine ist das Training der schamanischen Fähigkeiten. Das ist systematisch, strukturiert, reproduzierbar möglich. Wir haben über die Jahre hunderte von Menschen ausgebildet mit einem Schritt-für-Schritt-System. Jeder kann das trainieren und diese Fähigkeiten erlangen. Jeder kann dadurch echte schamanische Erfahrungen machen, die zeigen, dass da etwas wirkt. Und mit diesen Fähigkeiten und Erfahrungen kann jeder sein Leben, erfolgreicher, glücklicher und gesünder leben lernen.

Das andere ist, was in der Erfahrung selbst geschieht. Alles ist, wie es ist. Wirklichkeit ist das was einfach da ist und wirkt. Aber die Wahrnehmung dieser Wirklichkeit ist individuell. Der Mensch macht mit seiner Wahrnehmung eine Erfahrung. Und diese Erfahrung ist immer einzigartig.

Das ist kein Widerspruch. Das ist die Natur von Bewusstsein.

Ein Beispiel: 100 Menschen kontaktieren Mutter Erde und fragen sie, was zur Zeit das größte Lernthema der Menschen ist. Höchstwahrscheinlich wird jeder von ihnen eine etwas andere Botschaft von Mutter Erde erhalten, aber in der Essenz werden alle übereinstimmen. Warum? Weil Wahrnehmung immer subjektiv ist. Auch wenn alle mit derselben Wahrheit in Kontakt sind.

Wenn du hunderte Menschen mit derselben Methodik ausbildest und alle erreichen ähnliche Fähigkeiten, dann hat man eine reproduzierbare Subjektivität. Das ist wissenschaftlicher, als viele denken. Es ist nicht einfach nur ein Einzelfall. Es ist ein Muster, das sich bei verschiedenen Menschen unter ähnlichen Bedingungen wiederholt.

Der Unterschied zwischen Training und Heilarbeit

Es gibt einen wichtigen Unterschied, den viele übersehen. Wenn jemand schamanische Fähigkeiten selbst trainiert, kann er für sich in erweiterte Bewusstseinszustände gehen. Er kann tiefe Transformationen erreichen, die ihn glücklicher machen, freier, leichter, gesünder. Mehr Energie, mehr Erfolg, mehr Lebenskraft.

Das ist systematisch trainierbar. Und so zeigt es unsere Erfahrung über die letzten Jahre.

Wenn aber jemand, der diese Fähigkeiten hat, für jemand anderen schamanisch arbeitet, der diesen Prozess nicht durchlaufen hat, dann ist das etwas anderes. Dann kann er demjenigen nur soweit helfen, wie derjenige bereit ist, sein Leben nachhaltig zu verändern.

Der Mensch ist keine Maschine, bei der du einfach am richtigen Hebel drehst und dann ist er ein neuer Mensch. Er steuert mit seinem Willen, mit seinen Handlungen, mit seiner Wahl mit, wie sein Leben weitergeht. Das geht auch über die Leben hinaus, im Rahmen seiner Bewusstseinsevolution. Manche sprechen hier von karmischen Zusammenhängen.

Du kannst jemandem mit Heilarbeit nicht seine Lernerfahrung wegnehmen. Du kannst ihm nicht seine Verantwortung für sein Leben abnehmen. Das sollte man auch nicht.

Deswegen ist schamanische Heilarbeit nicht wie bei einer Maschine reproduzierbar. Es geht um Eigenverantwortung, karmische Themen, um wichtige Lern- und Entwicklungsthemen. Und wie weit jemand loslassen kann, um der Lebenskraft zu ermöglichen, Krankheiten zu heilen, das ist individuell.

Warum Selbstheilungsprozesse echt sind

Hier ist etwas, das oft missverstanden wird. Die Fähigkeit, körpereigene Heilungsmechanismen zu aktivieren, ist messbar wirksam. Ob du das spirituell oder psychologisch deutest, ändert nichts am Ergebnis.

Wir haben schon Wunder erlebt bei der schamanischen Heilarbeit. Menschen haben tatsächlich Krankheiten verloren. Aber der schamanische Heiler ist nicht die Wunderpille. Er kann krasse Dinge vollbringen, aber er arbeitet mit dem, was im Menschen bereits angelegt ist und wie das große Ganze unterstützt.

Beim Schamanismus geht es um eine langfristige Entwicklung, die dem Menschen hilft, heiler und ganzer zu werden. Nicht darum, ein Symptom möglichst schnell zum Verschwinden zu bringen. Das ist der strukturelle Unterschied zwischen medizinischer Intervention und schamanischer Arbeit.

Eine Tablette schlucken, um Symptome zu verlieren, ist etwas ganz anderes. Das ist extern, schnell, auf Symptombekämpfung ausgerichtet. Und das ist auch leichter nachzuprüfen. Es ist wunderbar, dass es das gibt. Aber diese Pille macht nicht ganzheitlich heiler und gesünder.

Schamanismus zielt darauf ab, mehr in Einklang mit sich selbst und der Welt zu kommen, um nachhaltig glücklicher und gesünder zu leben. Das ist eine Entscheidung, die du treffen musst. Das ist intern, prozessual, auf Entwicklung ausgerichtet.

Subjektives Glück ist subjektiv. Erfolg ist subjektiv. Was für den einen das größte Glück ist, ist für den anderen etwas ganz Schlimmes. So sind Menschen nun mal – subjektiv.

Beide Ansätze haben ihre Berechtigung. Beides brauchen wir. Jedoch brauchen sie unterschiedliche Validierungsmethoden.

Das Standardisierungsproblem

Schamanismus ist nicht gleich Schamanismus. Das ist ein wichtiger Punkt, der oft übersehen wird. Es gibt beim Schamanismus keine Standards, keine Kontrollen, keine einheitlichen Ausbildungswege. Deswegen ist es schwer, allgemeine Aussagen über die Wirkung von Schamanismus generell zu machen.

Es kommt darauf an, um was es genau geht, wie genau gearbeitet wird und wer da schamanisch wirkt.

Wenn du eine wissenschaftliche Studie über Schamanismus machen wolltest, müsstest du eine spezifische Ausbildungs- und Arbeitsweise untersuchen. Du müsstest die Menschen vorher befragen, zwischendrin befragen, nachher befragen, nach ein, zwei Jahren und nach zehn Jahren vielleicht nochmal. Du müsstest dokumentieren, was passiert, wenn diese Methode an Klienten angewendet wird. Und das am besten bei Hunderten.
Das wäre möglich. Das wäre bestimmt spannend.

Aber wer finanziert das? Welche Institution hat ein Interesse daran, das in einem so großen Umfang zu machen, sodass es wirklich aussagekräftig und allgemein anerkannt werden kann?

Am Ende wird da keiner Geld dran verdienen, aber es wird viel Geld kosten. Das ist der Grund, warum es solche Studien kaum gibt. Nicht weil Schamanismus unwissenschaftlich ist, sondern weil er außerhalb profitabler Verwertungslogik liegt.

Das ist ein systemisches Problem, kein inhaltliches.

Die Autoritätsfrage

Jetzt wird es wirklich interessant. Der Verstand möchte oft einen wissenschaftlichen Beweis, bevor er an etwas glauben kann. Aber solange er selbst keine Erfahrung gemacht hat mit etwas, kann er nur glauben und zwar die Information, die er bekommen hat, z. B. durch eine Studie. Er weiß erst, wenn er Erfahrung gemacht hat. Oder? Kann der Verstand überhaupt eine Erfahrung machen?

Wer auf wissenschaftliche Beweise wartet, muss auch bereit sein, daran zu glauben, nämlich den Studien, den Autoritäten, dem Konsens, der daraus entsteht. Sonst kann man es gleich bleiben lassen.

Der Verstand kann leicht manipuliert werden. Wenn du ihm gewisse Informationen vorenthältst, dann hat er die nicht. Dann hat er nur das, was er hat, und zieht daraus seine Schlüsse. Wenn du ihm falsche Informationen gibst, die er vielleicht nicht korrekt prüft oder keine Möglichkeit hat zu prüfen, dann muss er entweder glauben oder nicht glauben. Der Verstand an sich hat keine Möglichkeit, richtig und falsch voneinander zu unterscheiden. Die reine Logik ist dazu nicht imstande, nur im Rahmen ihrer eigenen Spielregeln. Und fehlen wichtige Infos, führt das automatisch zu Fehlschlüssen.

Eigentlich ist der Verstand hilflos und muss immer irgendwelchen Autoritäten glauben. Es bleibt ihm nichts anderes übrig.

Aber welcher Autorität glaubst du? Der großen Wissenschaft? Den großen Institutionen? Dem Konsens, an was die meisten glauben?

Natürlich wurde hiermit viel Gutes getan. Das hat unsere Zivilisation enorm vorangebracht. Aber im Kern ist es immer noch ein Glaube an eine Autorität, die sich stetig ändert. Vieles, was vor zwanzig Jahren richtig war, ist es heute nicht mehr. Und das geht immer so weiter, immer schneller.

Das Spannende ist, wenn du das Spiel weiterspielst, dass der Verstand eigentlich selbst gar keine Erfahrung machen kann. Der Verstand ist nur ein logisches Werkzeug, ein mentales Programm, um Infos auszuwerten, zu abstrahieren, zu unterscheiden. Logik halt.

Nur der Mensch kann eine Erfahrung machen, das Bewusstsein lernt. Und mit der Erfahrung entsteht echtes Wissen. Man muss dann nicht mehr einer Info glauben.
Der Verstand kann hundert Argumente gegen das größte Glück finden und tausend Argumente für den größten destruktiven Schwachsinn, den es in der Welt gibt. Der Verstand ist sehr wankelmütig.

Aber die echte eigene Erfahrung, darauf kommt es am Ende an.

Was trainierbar und erfahrbar ist, ist echt

Wir haben in unserem schamanischen Training ein System. Alles baut sinnvoll und Schritt für Schritt aufeinander auf. Wir wissen, wie was wirkt und was es an welcher Stelle braucht. Daher kann man sagen, dass es eine Form von Wissenschaft ist. Aber es ist nicht die Art von Wissenschaft, bei der du daneben sitzt und alles genau beobachten kannst, um dann die Daten auszuwerten.

Um schamanische Fähigkeiten zu trainieren, gibt es eine einfache Formel. Mehr Energie gleich mehr Bewusstsein. Du brauchst genug Lebensenergie für eine Bewusstseinserweiterung.

Gleichzeitig musst du den Körper, das Nervensystem und das feinstoffliche Energiesystem darauf vorbereiten, mehr Energie aufnehmen zu können. Zudem musst du einen Heilungsweg gehen, weil wenn der Geist voll ist mit Konflikten, dann ist da gar keine Möglichkeit für eine Bewusstseinserweiterung.

Der Raum fehlt. Die Energie kann ihr Werk nicht tun. Du bist dann gar nicht offen für etwas, das den Alltag übersteigt, weil du dich sehr stark innerlich mit alltäglichen Dingen beschäftigst.

Ein Loslassen des Alltags, ein Loslassen des Egos, ein Loslassen des körperlich Materiellen ist wichtig. Das ist ein Schritt-für-Schritt-Training. Es ist ein spiritueller Entwicklungs- und Heilungsweg. Es ist ein echter spiritueller Weg, den du gehen musst.

Der Aufbau ist für alle derselbe. Die Struktur, wie alles Schritt für Schritt aufgebaut ist, kann standardisiert werden. Aber jeder geht im Rahmen dessen seinen eigenen subjektiven Erkenntnisweg.

Der Unterschied zwischen Standardisierung und Systematisierung

Die Wissenschaft standardisiert Ergebnisse. Wir systematisieren Prozesse. Die Ergebnisse bleiben individuell, aber der Prozess ist reproduzierbar.

Die klassische Wissenschaft sucht nach gleichen Ergebnissen bei allen. Zum Beispiel: Medikament X senkt den Blutdruck um Y Prozent bei Z Prozent der Probanden. Das Ergebnis soll möglichst bei allen gleich sein – standardisiert, vorhersagbar, messbar identisch.

Beim Schamanismus-Training gibt es einen strukturierten, wiederholbaren Prozess: Mehr Energie aufbauen → Nervensystem vorbereiten → Heilungsweg gehen → Bewusstseinserweiterung erreichen. Dieser Prozess funktioniert bei allen nach denselben Prinzipien – systematisch, Schritt für Schritt.

Der entscheidende Unterschied:

  • Was passiert (der Prozess) ist reproduzierbar, trainierbar und für alle gleich strukturiert.
  • Was dabei erfahren wird (das Ergebnis) ist individuell, einzigartig und subjektiv.

Es ist wie beim Bergsteigen:

Der Weg zum Gipfel (der Prozess) kann für alle derselbe sein – gleiche Route, gleiche Techniken, gleiche Vorbereitung. Aber was jeder Bergsteiger dort oben erlebt, sieht und fühlt (das Ergebnis), ist seine persönliche Erfahrung.

Die Wissenschaft würde sagen: „Nicht wissenschaftlich, weil die Ergebnisse nicht gleich sind.“

Der schamanische Ansatz sagt: „Es ist systematisch, weil der Prozess reproduzierbar und trainierbar ist – auch wenn die Erfahrung individuell bleibt.“

Die Begabungsfrage

Grundlegend kann jeder schamanische Fähigkeiten lernen. Das ist wie Autofahren lernen. Jeder, der geistig und körperlich in der Lage ist, kann das lernen. Aber nicht jeder wird Formel-1-Pilot und nicht jeder wird Fahrschullehrer.

Jemand, der eine besondere Affinität mitbringt, macht einfach mehr daraus. Er hat mehr Antrieb und mehr Motivation in die Tiefe zu gehen. Er lernt schneller. Er geht richtig rein und meistert es über viele Jahre.

Das macht nicht jeder.

Aber das bedeutet nicht, dass es eine angeborene Gabe ist, die nur wenige haben. Es bedeutet, dass manche Menschen mehr Interesse haben, mehr investieren, mehr dranbleiben.

Der Begabungsmythos ist ein Forschungshindernis. Wenn du annimmst, dass schamanische Fähigkeiten angeboren sind, dann untersuchst du gar nicht erst, ob sie trainierbar sind. Das ist eine selbsterfüllende Prophezeiung im Forschungsdesign.

Wir haben gesehen, dass es trainierbar ist, bisher bei hunderten von Menschen. Und wenn diese Menschen verantwortlich und professionell für andere schamanisch arbeiten, tun sie sehr viel Gutes. Wir finden, dass das ein sehr schöner Beweis ist.

Was am Ende zählt

Schamanismus ist als kulturelles, historisches und psychologisches Phänomen und ist wissenschaftlich gut dokumentiert. Das gibt es. Das ist real. Das ist beobachtbar. Archäologische Funde belegen schamanische Praktiken bis ins Mesolithikum, vor 8.000 bis 12.000 Jahren.

Die Soziologie und Religionswissenschaft betrachten Schamanismus als eine Form der „Technik der Ekstase“. Psychologen untersuchen schamanische Trance-Zustände als veränderte Bewusstseinszustände. Die Wirksamkeit beruht aus ihrer Sicht auf Selbstheilung, auf der Arbeit an der Psyche.

Aber die spirituellen Kernannahmen sind nicht durch empirische Wissenschaften beweisbar. Ob es Naturgeister gibt, ob es ein Jenseits gibt, ob es eine höhere Realität gibt, das lässt sich im newtonschen Paradigma (noch) nicht belegen.

Der wissenschaftliche Beweis für die Wirkung von schamanischer Arbeit bekommt nur derjenige, der in die Erfahrung geht, mit einem echten Interesse daran, sein Leben wirklich mehr in Harmonie zu bringen. Denn dann kann Schamanismus große Wunder vollbringen.

Besonders wenn du selbst schamanische Fähigkeiten und Heilarbeit lernst, hat das einen großen Effekt auf dein Lebensglück und deine Gesundheit. Das zeigt unsere Erfahrung.
Wir brauchen keine wissenschaftliche Anerkennung für das, was da wirkt und was die Menschen erleben. Wir haben Erfahrungswerte. Wir sehen, wie über die Jahre hunderte, tausende von Menschen durch schamanisches Wirken glücklicher, erfolgreicher, gesünder, friedvoller und harmonischer geworden sind. Das ist der größte Beweis.

Diese Wirkung ist auch der Grund, warum es heute immer noch Schamanismus in der Welt gibt, warum er alles bisher überstanden hat und bewahrt wurde über viele Jahrtausende hindurch.

Die Frage ist nicht, ob Schamanismus wissenschaftlich belegt ist. Die Frage ist, ob du bereit bist, deine eigene Erfahrung damit zu machen. Ob du bereit bist, ein, zwei, drei Jahre in ein schamanisches Training zu investieren, also ob du Schamanismus kennenlernen möchtest, nicht nur durch objektive Beobachtung und logische Auswertung, wie im newtonschen Paradigma vorgegeben, sondern durch subjektive Erfahrung?

Dann machst du deine eigenen Erfahrungen. Du spürst, wie es wirkt. Du kannst in deinem Leben beobachten, wie du dich veränderst. Dann begreifst du. Dann hast du nicht nur Infos aus irgendwelchen Studien oder Büchern, die du auf deiner mentalen Ebene zusammenschustern kannst. Du hast dann eigenes Wissen geschaffen.

Und das ist das, was am Ende zählt. Oder?

Autor: Benjamin Maier

Was macht ein Schamane?

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Schamanen sind die Bewahrer des alten Wissens und der Gebräuche. Sie sind Heiler, Seher und oft auch spirituelle Berater und Medien.

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Schamanismus ist ein uraltes Brauchtum. Im Zentrum stehen ekstatische Bewusstseinsreisen und die tiefe Verbindung zur Natur.

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